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In einer Trauerzeremonie in Indianapolis haben Angehörige und Freunde des von der Gruppe Islamischer Staat getöteten ehemaligen US-Soldaten gedacht.

Seit seiner Konvertierung zum Islam nannte er sich Abdul Rahman Kassig. US-Behörden bestätigten, dass der 26-Jährige enthauptet wurde. In einer Videobotschaft macht ein mutmaßlicher IS-Dschihadist mit britischem Akzent US-Präsident Barack Obama für Kassigs Tod verantwortlich und droht weitere Ermordungen an.

Kassig war bis Juli 2007 als Soldat im Irak stationiert, schied dann aus gesundheitlichen Gründen aus der US-Armee aus. In der Türkei gründete er eine Organisation, um syrischen Flüchtlingen zu helfen, im Oktober vergangenen Jahres wurde er entführt.