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Siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert das Deutsche Historische Museum in Berlin an die unmittelbare Nachkriegszeit in Europa. 1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg heißt die Ausstellung. Mit mehr als 500 Objekten, Dokumenten und Schautafeln sowie Ton- und Bildzeugnissen will die Schau den Zustand Europas nach sechs Jahren Krieg, deutscher Besatzung und Verfolgung dokumentieren, wie Kuratorin Maja Peers erläutert.

“Uns war es wichtig, aufzuzeigen, wo die Spezifika der einzelnen Länder sind. Was ist das ganz Spezielle für diese Nachkriegszeit, in dieser Nachkriegszeit für die Niederlande,
für Großbritannien, für die Sowjetunion, für Polen, wie unterschiedlich sind die Probleme? Aber auch durchaus zu zeigen, wo gibt es Parallelitäten, z.B. beim Umgang mit Kollaborateuren, vermeintlichen Kollaborateuren, Mittätern. “

Wie in den einzelnen Ländern mit Verlusten und Zerstörungen, mit Täterschaft und Kollaboration umgega