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Auf meiner Fahrt auf der A40 zwischen Burford und Oxford bog ich ab nach Minster Lovell, einem malerischen Ort am Ufer des Windrush. Der Ausschilderung folgend wollte ich mir die Ruine ansehen, deren ursprüngliche Anlage gemäß eines alten Planes einmal sehr beeindruckend gewesen sein muss.
Eine kurze Fahrt durch eines der bezauberndsten englischen Dörfer endet auf einem relativ kleinen Parkplatz, von dem man die Kirche St. Kenelm‘s mit Friedhof und die benachbarten Ruine in wenigen Minuten erreicht.
In der um 1400 erbauten und noch bestens erhaltenen kleinen Kirche fällt ein beeindruckender Alabaster-Sarkophag auf mit der darauf liegenden Gestalt eines Ritters, Baron Lovell (1455).
Die Geschichten um die benachbarte Anlage, von der die Reste einer Halle, ein Turm und ein komplettes „Taubenhaus“ erhalten sind, fand ich allerdings sehr makaber:
Francis Lovell, der ursprüngliche Besitzer, war ein Freund von Richard III und unterstützte diesen in einem der Rosenkriege, 1487 in der Schlacht von Stoke. Nach der Schlacht war er verschollen und man erzählt, dass er geflohen ist und sich in einem unterirdischen, geheimen Raum auf seinem Besitz versteckt hielt und nur ein vertrauter Bediensteter davon wusste. Nachdem dieser verstarb, war er dem Tod geweiht und verhungerte. Die Geschichte sah man 1708 bei Renovierungsarbeiten bestätigt, als man ein menschliches Skelett vor einem Tisch und einem Buch fand und das eines Hundes auch. Angeblich zerfiel alles vor den Augen der Arbeiter zu Staub. Seither hört man in der Nacht angeblich die unheimlichen Klagen in der Ruine.
Die zweite ist die Geschichte basiert auf der um 1884 niedergeschriebenen Ballade von der „Mistletoe Braut“, wonach in der Halle eine Hochzeit gefeiert wurde, während der die 17-jährige Braut an einem Versteckspiel teilnahm. Nachdem sie sich versteckt hatte, wurde sie nie mehr gefunden und ihr Bräutigam, der sie noch Monate suchte, soll an der Trauer gestorben sein. Man fand später ein Skelett mit Überresten eines langen weißen Kleides und Blumen im Haar in einer Truhe, aus der sich die Braut offenbar nicht mehr befreien konnte.
Es wird erzählt, dass Spaziergänger immer um die Weihnachtszeit eine weiß gekleidete junge Frau mit Blumen im Haar beobachten, die eine unsichtbare Treppe hoch steigt.
Einer der nachfolgenden Besitzer von Minster Lovell hat angeblich aus unerklärlichen Gründen beschlossen, die schönen Gebäude einzureißen und dem Erdboden gleich zu machen.
Die vierte Geschichte besagt, dass ein Touristenpaar aus Amerika während eines Besuches der Ruine einen „time slip“ erlebte und die ehemalige Anlage in all ihrer Pracht sah. Sie berichteten ebenfalls von einem Reiter auf einem ausgemergelten Pferd, ganz mit Schlamm bedeckt und schmutzig. Lord Lovell bei seiner Rückkehr aus der Schlacht?
Die Mythen enden nicht und berichtet wird u.a. von Nebelschwaden und Geistern im Taubenhaus und immer wieder Vieles mehr.
Auf meiner Fahrt auf der A40 zwischen Burford und Oxford bog ich ab nach Minster Lovell, einem malerischen Ort am Ufer des Windrush. Der Ausschilderung folgend wollte ich mir die Ruine ansehen, deren ursprüngliche Anlage gemäß eines alten Planes einmal sehr beeindruckend gewesen sein muss.
Eine kurze Fahrt durch eines der bezauberndsten englischen Dörfer endet auf einem relativ kleinen Parkplatz, von dem man die Kirche St. Kenelm‘s mit Friedhof und die benachbarten Ruine in wenigen Minuten erreicht.
In der um 1400 erbauten und noch bestens erhaltenen kleinen Kirche fällt ein beeindruckender Alabaster-Sarkophag auf mit der darauf liegenden Gestalt eines Ritters, Baron Lovell (1455).
Die Geschichten um die benachbarte Anlage, von der die Reste einer Halle, ein Turm und ein komplettes „Taubenhaus“ erhalten sind, fand ich allerdings sehr makaber:
Francis Lovell, der ursprüngliche Besitzer, war ein Freund von Richard III und unterstützte diesen in einem der Rosenkriege, 1487 in der Schlacht von Stoke. Nach der Schlacht war er verschollen und man erzählt, dass er geflohen ist und sich in einem unterirdischen, geheimen Raum auf seinem Besitz versteckt hielt und nur ein vertrauter Bediensteter davon wusste. Nachdem dieser verstarb, war er dem Tod geweiht und verhungerte. Die Geschichte sah man 1708 bei Renovierungsarbeiten bestätigt, als man ein menschliches Skelett vor einem Tisch und einem Buch fand und das eines Hundes auch. Angeblich zerfiel alles vor den Augen der Arbeiter zu Staub. Seither hört man in der Nacht angeblich die unheimlichen Klagen in der Ruine.
Die zweite ist die Geschichte basiert auf der um 1884 niedergeschriebenen Ballade von der „Mistletoe Braut“, wonach in der Halle eine Hochzeit gefeiert wurde, während der die 17-jährige Braut an einem Versteckspiel teilnahm. Nachdem sie sich versteckt hatte, wurde sie nie mehr gefunden und ihr Bräutigam, der sie noch Monate suchte, soll an der Trauer gestorben sein. Man fand später ein Skelett mit Überresten eines langen weißen Kleides und Blumen im Haar in einer Truhe, aus der sich die Braut offenbar nicht mehr befreien konnte.
Es wird erzählt, dass Spaziergänger immer um die Weihnachtszeit eine weiß gekleidete junge Frau mit Blumen im Haar beobachten, die eine unsichtbare Treppe hoch steigt.
Einer der nachfolgenden Besitzer von Minster Lovell hat angeblich aus unerklärlichen Gründen beschlossen, die schönen Gebäude einzureißen und dem Erdboden gleich zu machen.
Die vierte Geschichte besagt, dass ein Touristenpaar aus Amerika während eines Besuches der Ruine einen „time slip“ erlebte und die ehemalige Anlage in all ihrer Pracht sah. Sie berichteten ebenfalls von einem Reiter auf einem ausgemergelten Pferd, ganz mit Schlamm bedeckt und schmutzig. Lord Lovell bei seiner Rückkehr aus der Schlacht?
Die Mythen enden nicht und berichtet wird u.a. von Nebelschwaden und Geistern im Taubenhaus und immer wieder Vieles mehr.