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Es sind schlimme Bilder aus Marseille: Am Hauptbahnhof Saint-Charles der südfranzösischen Stadt hat am Sonntag ein Mann zwei Frauen, im Alter von 17 und 20 Jahren erstochen.

Die Terrormiliz “Islamischer Staat” hat sich zur Messerattake bekannt. Der Angreifer soll laut IS-Propagandasprachrohr Amak einer ihrer “Soldaten” gewesen sein.

Bei dem Täter handele es sich um einen etwa 30-jährigen Mann, der laut französischer Nachrichtenagentur AFP wohl polizeibekannt war, aber nicht im Zusammenhang mit Terrorismus. Seine Identität werde noch überprüft. Die Ermittlungen übernimmt jetzt die für Terrorfälle im ganzen Land zuständige Pariser Staatsanwaltschaft. Diese leitete eine Untersuchung wegen Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben und versuchten Mordes an Amtspersonen ein.

Soldaten der Anti-Terror-Operation Sentinelle hatten den Täter kurz nach dem Angriff erschossen. Seit dem Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» am 7. Januar 2015 patrouillieren im Rahmen dieses Einsatzes Soldaten in französischen Städten – Bahnhöfe gehören zu den meist überwachten Orten.

Fragezeichen in den Ermittlungen

Der französische Innenminister Gérard Collomb gab vor Ort erste Anhaltspunkte zu den Ermittlungen: “Im Video der Attacke ist etwas Merkwürdiges zu beobachten: der Täter greift eine erste Person an, er läuft weg und dann kommt er zurück, und tötet eine zweite Person. Dieses Verhalten ist ein erstes Fragezeichen in diesem Fall”. Collomb erklärte außerdem, dass der Mann laut mehreren Zeugenaussagen bei seinem Angriff «Gott ist groß» auf Arabisch gerufen habe.

Der französische Präsident Emmanuel Macron lobte die Reaktion der Sicherheitskräfte und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus: “Zu tiefst empört über diesen barbarischen Akt, ich leide mit den Familien und Freunden der Opfer von Marseille”, meinte er auf Twitter.

Profondément indigné par cet acte barbare, en peine avec les familles et les proches des victimes de Marseille.
Je salue les militaires de Sentinelle et les policiers qui ont réagi avec sang froid et efficacité.— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 1 octobre 2017

Das Parlament berät derzeit über eine weitere Verschärfung der Sicherheitsgesetze. Diese soll ermöglichen, den geltenden Ausnahmezustand – der seit der Pariser Terrornacht vom 13. November von der Regierung Hollande verhängt worden war -, Anfang November auslaufen zu lassen.

Seit Anfang 2015 kamen in Frankreich 242 Menschen bei islamistischen Anschlägen ums Leben – der jüngste Angriff in Marseille mitgezählt.
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