Versuche zur Kompensation des induktiven-Blindwiderstandes
In diesem Versuch geht es darum den Induktiven-Blindwiderstand eines Elektromotors teilweise mit einem Kondensator zu kompensieren. So dass der Motor schon bei einer geringeren Spannung den Nennstrom aufnimmt.
!!Ziel ist es das der Motor bei einer geringeren Leistungsaufnahme arbeitet!!
Versuchsaufbau
Ein Motor einer Laugenpumpe (mit Permanentmagnet) von einer Waschmaschine über einen Trenn-Transformator betrieben. Der Trafo kann 2 x 115 Volt oder 1 x 230 Volt abgeben. Die aufgenommene Leistung wird vor dem Transformator mit ein Leistungsmessgerät gemessen. Daher zeigtes immer 230 Volt an
Es kann wahlweise ein Kondensator in Reihe geschaltet werden.
Motor:
Leistung: 30 Watt
Spannung: 230 Volt
Nennstrom: 0,2 Amper
Bemerkung:
Dieser Motor wurde wegen seines einfachen Aufbaus gewählt da er nur eine Wicklung hat
Kondensator:
Kapazität: 5,7 µF
Spannung: 420 Volt
Versuchsergebnisse:
Versuch mit 230 Volt
Aufgenommene Leistung: 15-30 Watt
Ergebnis: Der Motor läuft normal an
Versuch mit 115 Volt
Aufgenommene Leistung: 8-14 Watt
Ergebnis: Der Motor läuft nicht an, er stottert.
Versuch 230 V mit Kondensator in Reihe
Aufgenommene Leistung: ca. 150 Watt
Ergebnis: Der Motor läuft an, die Leistungsaufnahme zu hoch
Versuch mit 115 V mit Kondensator in Reihe
Aufgenommene Leistung: ca. 8-15 Watt
Ergebnis: Der Motor läuft an
Info-Links:
Wechselstrom Widerstand Reihenschaltung
https://www.youtube.com/watch?v=ZCAdLIFYc9A
Blindwiderstand
https://www.youtube.com/watch?v=TaSdEINepBA