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QUIETSCHBUNTE MÄRCHENWELT STATT KRIEG
1942 zelebrierte die #UFA ihr 25-jähriges Bestehen mit dem Großprojekt „Münchhausen“ – eine der teuersten und aufwendigsten Produktionen der Filmanstalt.
Münchhausen - 1280x720 (VOA, Deutsch (Original))
Als mitten im Krieg, in Nazi-Deutschland, das 25-jährige Jubiläum der UFA anstand, war für den Propagandaminister Joseph Goebbels klar: Ein filmisches Großprojekt musste her, das internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Für „Münchhausen“ von Regisseur Josef von Baky fuhr die UFA die gesamte Tricktechnik auf: der Baron auf der fliegenden Kanonenkugel, Graf Cagliostro, der sich unsichtbar macht, die Frau auf dem Mond, die ihren Kopf abnehmen kann. Dazu Stars wie Ferdinand Marian, Brigitte Horney und die neu entwickelte Agfacolor-Farbtechnik, damit sich das Publikum glänzend unterhalten fühlte.
„Dieser Film war nicht Propaganda für das Regime, sondern für die UFA selbst“, sagt Rainer Rother Leiter der Deutschen Kinemathek in Berlin. „Deswegen war er damals auch so erfolgreich.“ Es sollte eine der aufwendigsten und teuersten Produktionen der UFA werden.
Schließlich spielte das Abenteuer-Epos 25 Millionen Reichsmark ein und war international anerkannt.
Kritische Anspielungen von Kästner
Kein Geringerer als Erich Kästner hatte das Drehbuch für den Film geschrieben – obwohl er Berufsverbot hatte. Darum schrieb Kästner unter dem Pseudonym Berthold Bürger. Im Abspann des Films taucht der Drehbuchautor nicht auf.
Hier und da webte Kästner kritische Anspielungen auf das Regime ein. Etwa Graf Cagliostro, der zu Münchhausen sagt: „Wenn wir erst Kurland haben, pflücken wir Polen …“ Auch der Satz Münchhausens fällt auf, als er auf dem Mond landet, auf dem die Uhren anders ticken: „Die Zeit ist kaputt.“
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1942 zelebrierte die #UFA ihr 25-jähriges Bestehen mit dem Großprojekt „Münchhausen“ – eine der teuersten und aufwendigsten Produktionen der Filmanstalt.
Münchhausen - 1280x720 (VOA, Deutsch (Original))
Als mitten im Krieg, in Nazi-Deutschland, das 25-jährige Jubiläum der UFA anstand, war für den Propagandaminister Joseph Goebbels klar: Ein filmisches Großprojekt musste her, das internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Für „Münchhausen“ von Regisseur Josef von Baky fuhr die UFA die gesamte Tricktechnik auf: der Baron auf der fliegenden Kanonenkugel, Graf Cagliostro, der sich unsichtbar macht, die Frau auf dem Mond, die ihren Kopf abnehmen kann. Dazu Stars wie Ferdinand Marian, Brigitte Horney und die neu entwickelte Agfacolor-Farbtechnik, damit sich das Publikum glänzend unterhalten fühlte.
„Dieser Film war nicht Propaganda für das Regime, sondern für die UFA selbst“, sagt Rainer Rother Leiter der Deutschen Kinemathek in Berlin. „Deswegen war er damals auch so erfolgreich.“ Es sollte eine der aufwendigsten und teuersten Produktionen der UFA werden.
Schließlich spielte das Abenteuer-Epos 25 Millionen Reichsmark ein und war international anerkannt.
Kritische Anspielungen von Kästner
Kein Geringerer als Erich Kästner hatte das Drehbuch für den Film geschrieben – obwohl er Berufsverbot hatte. Darum schrieb Kästner unter dem Pseudonym Berthold Bürger. Im Abspann des Films taucht der Drehbuchautor nicht auf.
Hier und da webte Kästner kritische Anspielungen auf das Regime ein. Etwa Graf Cagliostro, der zu Münchhausen sagt: „Wenn wir erst Kurland haben, pflücken wir Polen …“ Auch der Satz Münchhausens fällt auf, als er auf dem Mond landet, auf dem die Uhren anders ticken: „Die Zeit ist kaputt.“