» #Frankenberg #Edertalschule #Viessmann #Dr.Loderhose
Der Film „Der deutsche Kleinstädter“ (1969)
Der Film machte Frankenberg seinerzeit bundesweit zum Inbegriff der muffig-rückständigen Kleinstadt.
Themen und Kritikpunkte:
Autoritäre Erziehung: Berichte von Edertalschülern über die autoritären Methoden des stellvertretenden Schulleiters Dr. Eckhardt Moritz (Schüler zur Selbstbezichtigung gezwungen).
Konflikte zwischen Jugend und Stadtvätern: Jugendliche wurden als „Außenseiter“ abgestempelt; Prof. Dr. Hans Grebe reagierte auf Jugendliche mit dem Kommentar: „Hätten Sie doch nur einmal in Ihrem Leben etwas Sport getrieben.“
Wirtschaftliche Abhängigkeit: Abhängigkeit von wenigen Arbeitgebern im Umkreis; betretenes Schweigen bei Viessmann-Mitarbeitern auf die Frage nach der Gewerkschaftszugehörigkeit.
Altstadtbilder: Empörung über Bilder von gammeligen Hinterhöfen in der Altstadt.
Vereinsleben: Der Verein Frohsinn kam beim Singen von Trinkliedern besonders schlecht weg.
Reaktionen 1969: Große Empörung in Frankenberg; Landrat Heinrich Kohl sprach von „Manipulation“ und „wirtschaftlichen Schaden“ und verlangte eine Gegendarstellung.
Auszeichnung: Der Film wurde im Februar 1970 mit dem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet.
Der Film „Der deutsche Kleinstädter“ (1969)
Der Film machte Frankenberg seinerzeit bundesweit zum Inbegriff der muffig-rückständigen Kleinstadt.
Themen und Kritikpunkte:
Autoritäre Erziehung: Berichte von Edertalschülern über die autoritären Methoden des stellvertretenden Schulleiters Dr. Eckhardt Moritz (Schüler zur Selbstbezichtigung gezwungen).
Konflikte zwischen Jugend und Stadtvätern: Jugendliche wurden als „Außenseiter“ abgestempelt; Prof. Dr. Hans Grebe reagierte auf Jugendliche mit dem Kommentar: „Hätten Sie doch nur einmal in Ihrem Leben etwas Sport getrieben.“
Wirtschaftliche Abhängigkeit: Abhängigkeit von wenigen Arbeitgebern im Umkreis; betretenes Schweigen bei Viessmann-Mitarbeitern auf die Frage nach der Gewerkschaftszugehörigkeit.
Altstadtbilder: Empörung über Bilder von gammeligen Hinterhöfen in der Altstadt.
Vereinsleben: Der Verein Frohsinn kam beim Singen von Trinkliedern besonders schlecht weg.
Reaktionen 1969: Große Empörung in Frankenberg; Landrat Heinrich Kohl sprach von „Manipulation“ und „wirtschaftlichen Schaden“ und verlangte eine Gegendarstellung.
Auszeichnung: Der Film wurde im Februar 1970 mit dem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet.