Tanya’s Insel ist eine kuriose Mischung aus Erotik-, Liebes- und Fantasyfilm mit der Prince-Entdeckung Vanity als Tanya.
Handlung
Tanya ist eine hübsche, farbige Frau, die als Werbe-Model arbeitet. In ihrem Liebesleben hängt jedoch der Haussegen ziemlich schief. Ihr weißer Freund Lobo, an dem sie sehr hängt, will nichts mehr von ihr wissen, wirft ihr vor, dass sie ihn doch nur besitzen und kontrollieren wolle. Wieder daheim in ihrem Haus hört Tanya ein hechelndes Atemgeräusch aus dem Obergeschoss. Etwas verängstigt und doch neugierig geht sie nach oben, um nachzusehen. Nebelschwaden fließen unter der obersten Tür in den Gang hinein. Tanya betritt den Raum hinter dieser Tür. Sie landet in einem traumhaften Inselparadies mit weißem Strand und Palmen. Ihr Wunsch ist Wirklichkeit geworden, denn auf Tanyas Insel sind, so glaubt sie anfänglich, nur sie und Lobo. Lediglich ein weißes Pferd gehört zu beider Inventar. In diesem Karibikparadies will sie die Liebe zu Lobo neu entdecken, ihn versuchen, erneut zu verführen und sich ihm hingeben. Hier werden ihre Wünsche wahr: sie hat mit ihm wilden, leidenschaftlichen Sex auf einem Felsen in der Meeresbrandung. Lobo arbeitet als Künstler, immer wieder malt er Menschenaffen im Urwald als Inbegriff, ungezügelt-naturbelassener, viriler Männlichkeit. Für beide junge Leute ist dieser Moment eine kurze Phase absoluten Glücks.
Eines Tages entscheidet sich Lobo zum Aufbruch auf die andere Seite der Insel, da er hier keine neuen Motive mehr für seine Malereien fände, wie er sagt. Sie bauen sich ein neues, einfaches Lager auf. Als im Urwaldgestrüpp einmal massenweise Südfrüchte auf Tanya niederprasseln, hat sie panische Angst und vermutet, dass beide gar nicht so allein auf dieser Insel sind. Lobo nimmt Tanya in ihren Ängsten nicht sonderlich ernst, er macht sich eines Tages sogar den Spaß daraus, sie ordentlich zu erschrecken. Tanya hat daraufhin erst einmal genug von Lobo und unternimmt mit dem Schimmel eine Entdeckungstour entlang der felsigen Küste. In einem Felsspalten- und Höhlenlabyrinth entdeckt sie dabei einen riesigen Affen, der wie aus Lobos Gemälden entsprungen wirkt. Tanya erschrickt sich zu Tode und schreit, freundet sich aber bald mit dem zurückhaltenden Riesen, den sie wegen seiner blauen Augen „Blue“ nennt, an. Seine Männlichkeit und Sanftheit zugleich elektrisiert sie geradezu und zieht Tanya magisch an. Wieder zurück bei Lobo, erzählt sie diesem nichts von dieser merkwürdigen Begegnung. Stattdessen zieht es sie zurück zu Blue, der noch immer an seinem Platz haust. Tanya versucht, eine Freundschaft zu ihm aufzubauen.
Eines Tages folgt ihr Blue heimlich und hält sich ganz nah an Tanyas und Lobos Lager auf. Der wird von unheimlichen nächtlichen Geräuschen geweckt. Am nächsten Morgen sieht er nur noch den Kopf von Hausschweinchen Sam, der Rest wurde offensichtlich von Blue verspeist. Nun glaubt Lobo nicht mehr Tanyas zuvor abgegebener Versicherung, dass man ganz allein auf der Insel sei.