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Transformers – Der Kampf um Cybertron (im Original The Transformers: The Movie) ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1986, der auf Hasbros Spielzeugserie Transformers basiert. In den USA stellte der Film einen Übergang zwischen der zweiten und dritten Staffel der Transformers-Zeichentrickserie dar. In Deutschland lief der Film nie im Kino, sondern wurde erst im Jahr 1994 auf RTL plus ausgestrahlt. Sowohl in den USA als auch in Deutschland wurde der Film auch auf DVD veröffentlicht.
Hintergrund
Bereits 1984, während der Entwicklung der ursprünglichen Transformers-Spielzeug- und Zeichentrickserie, beabsichtigte Hasbro, Zeichentrickfilme zu den drei Spielzeugserien G.I. Joe, Mein kleines Pony und den Transformers ins Kino zu bringen. Produziert werden sollte der Film, wie schon die Zeichentrickserie, von Sunbow Productions und der zu Marvel Comics gehörenden Firma Marvel Productions. Die Animation sollte, wie schon im Falle eines Großteils der Folgen der ersten beiden Staffeln der Zeichentrickserie, von Toei Animation stammen. Das Drehbuch stammte von Ron Friedman, und als Regisseur wurde Nelson Shin, einer der Produzenten der Zeichentrickserie, verpflichtet.
Ziel des Filmes war es, die Figuren, deren Spielzeuge 1984 auf den Markt kamen, aus dem Weg zu räumen und Platz für neue Figuren zu schaffen. Während die Spielzeugfiguren, die Hasbro von 1984 bis 1986 veröffentlichte, noch auf Figuren basierten, die bereits zuvor von der japanischen Partnerfirma Takara (heute TakaraTomy) im Rahmen der Spielzeugserien Diaclone und Microman veröffentlicht worden bzw. zumindest ursprünglich für diese vorgesehen gewesen waren, sollten die im Film auftretenden Figuren und die dazugehörigen Spielzeuge erstmals für den Film ganz neu entwickelt werden.
Dem philippinischen Künstler Floro Dery, der bereits an der Entwicklung der Animationsdesigns der Figuren aus der Serie beteiligt war, fiel die Aufgabe zu, die neuen Figuren zu entwickeln, aus denen Hasbro und Takara dann neue Spielzeugfiguren herstellen konnten[2] – zu jener Zeit ein absolutes Novum. Dies hatte allerdings zur Folge, dass sich die Ästhetik der Figuren sehr stark von jener der bisher veröffentlichten Figuren unterschied[3], so wurden beispielsweise die realistischen Fahrzeugformen durch futuristische Fantasiemodelle ersetzt. Die einzige Ausnahme stellte die Figur des Ultra Magnus dar, dessen Spielzeugfigur auf einer Diaclone-Variante derselben Figur basierte, die auch schon als Vorlage für Optimus Prime gedient hatte.