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Der Herr der Ringe ist ein Fantasy-Zeichentrickfilm des US-amerikanischen Regisseurs Ralph Bakshi aus dem Jahr 1978. Er ist nach der Hobbit-Verfilmung von 1977 die zweite filmische Adaption des Werks des englischen Autors J. R. R. Tolkien, der auch die Roman-Trilogie Der Herr der Ringe verfasst hat. Der Film startete am 16. August 1979 in den deutschen Kinos.
Handlung
Zu Beginn des Zweiten Zeitalters von Mittelerde schmieden Elbenschmiede neun Ringe der Macht für sterbliche Könige der Menschen, sieben für die Zwergenfürsten und drei für die Elbenkönige. Kurz darauf fertigt der Dunkle Fürst Sauron den Einen Ring an und benutzt ihn, um Mittelerde zu erobern. Nach dem Fall der letzten Allianz aus Elben und Menschen wird der Ring von Prinz Isildur ergriffen. Nachdem Isildur von Orks getötet wurde, liegt der Ring über 2.500 Jahre lang im Bett des Flusses Anduin. Im Laufe der Zeit erobert Sauron die Neun Ringe und verwandelt ihre Besitzer in die Ringgeister (Nazgûl). Der Eine Ring wird eines Tages beim Fischen von Déagol entdeckt, dessen Freund Sméagol ihn tötet und den Ring für sich nimmt. Der Ring vergiftet seinen Körper und Geist, und er wird zur Kreatur Gollum. Hunderte von Jahren später findet der Hobbit Bilbo Beutlin den Ring in Gollums Höhle und bringt ihn ins Auenland.
Jahrzehnte später, während Bilbos Geburtstagsfeier, sagt ihm der Zauberer Gandalf, er solle den Ring seinem Verwandten Frodo überlassen. Bilbo stimmt widerwillig zu und verlässt das Auenland. Siebzehn Jahre vergehen, in denen Gandalf erfährt, dass böse Kräfte entdeckt haben, dass der Ring im Besitz eines Beutlins ist. Gandalf trifft sich mit Frodo, um die Geschichte des Rings und die damit verbundene Gefahr zu erklären; und Frodo verlässt sein Haus und nimmt den Ring mit sich. Er wird von drei Hobbitfreunden begleitet, Pippin, Merry und Sam. Nach einer knappen Flucht vor den Ringgeistern, kommen die Hobbits nach Bree, von wo aus Aragorn sie nach Bruchtal ins Land der Elben führt. Unterwegs werden sie von den Ringgeistern angegriffen und Frodo von ihnen lebensgefährlich verletzt. In Bruchtal wird Frodo von Elrond geheilt. Er trifft Gandalf wieder, nachdem letzterer Saruman entkommen war, welcher plant, sich mit Sauron zu verbünden, aber auch den Ring für sich selbst will. In einem Rat debattieren Bilbo, Gandalf und andere über den Einen Ring, und Frodo meldet sich freiwillig, nach Mordor zu gehen, wo der Ring zerstört werden kann. Danach bricht Frodo mit acht Gefährten aus Bruchtal auf: Gandalf; Aragorn; Boromir, Sohn des Verwalters von Gondor; dem Elben Legolas; dem Zwerg Gimli; und Frodos drei Hobbitgefährten. Ihr Versuch, das Nebelgebirge zu durchqueren, wird durch schweren Schnee vereitelt und sie werden gezwungen, die Minen von Moria zu durchqueren. Dort werden sie von Orks angegriffen und Gandalf stürzt in einen Abgrund, während er einen Balrog – einen Dämonen – bekämpft.