Die 16-jährige Elisabeth ist als wohlbehütete Tochter eines etablierten Genossen und Kreisratsvorsitzenden aufgewachsen. Durch den plötzlichen Tod des Vaters wird sie aus ihrem gleichmäßigen Lebensrhythmus gerissen und sieht sich Wahrheiten ausgesetzt, die sie das Bild vom Vater, der für sie Vorbild ist, differenzierter betrachten lassen. Elisabeth findet heraus, dass nicht alle ihn so positiv beurteilten, wie sie. Zum Beispiel ihr Freund Stefan, der mit der Behandlung einer Eingabe nicht einverstanden war, oder der kompromisslose Lehrer Boltenhagen, der seine Schwierigkeiten mit ihm hatte. Elisabeth geht den Widersprüchen nach und findet dabei zu einem neuen Selbstverständnis.