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Die Sonne stand wie ein dicker, warmer Herd am Himmel, und die Luft schmeckte nach heißem Asphalt und Zitroneneis. Am Neptunbrunnen plätscherte das Wasser fröhlich vor sich hin.
Die Menge vor dem Brunnen wurde lebendig, als hätten sich die Wassertropfen in die Herzen der Menschen gesenkt und dort wohlig einen Funken entfacht. Kinder sprangen auf und um die bereitgestellten Wasserstrahlen, die wie silberne Schlangen aus dem Brunnen kamen. Ihre Augen leuchteten, wenn ein Strahl eine unerwartete Richtung nahm oder ein kalter Schlauch ihnen über die Schulter fegte. Sie lachten so laut, dass Passanten länger schmunzelten, als es höflich war, und doch niemand den Spaß dämpfen wollte.
Neben ihnen standen Erwachsene, die sich aus dem Alltag gelöst hatten. Eine Mutter kicherte, als ihr Sohn ihr einen kräftigen Schwall gönnte und sie selbst mit einem vergnügten Grinsen zurückschlug. Ein Vater suchte sich einen sicheren Platz hinter einem Jungen, der die Wasserfontänen mit der Ernsthaftigkeit eines Entdeckers untersuchte, und gemeinsam liehen sie dem Moment eine kleine, verrückte Echtheit. Überall roch es nach Chlor, nassem Gras und Sonnencreme, und die Hitze schmolz langsam in Gelassenheit.
Zwischendurch schoben sich Schatten von den Bäumen herüber, und das Spiel bekam eine neue Wärme: Die Sonne war immer noch da, aber die Herzen wurden kühler durch das Planschen. Man half einander, trocknete sich notfalls mit Taschentüchern ab oder entdeckte, dass eine nasse Schulter oft der erste Schritt zu einem freundlichen Umarmungsmoment war. Der Brunnen kassierte keinen Sieg, sondern ein stilles Abkommen. Heute zählt der Spaß, heute zählt das Lachen, heute zählt die Gemeinschaft.
Als die letzten Tropfen ihren Weg nach unten fanden und die Luft plötzlich frischer schmeckte, standen alle noch da, ein wenig verknittert, aber glücklich. Vielleicht war es der Hitze geschuldet, vielleicht die Leichtigkeit des Zusammenkommens, doch am Neptunbrunnen hatte sich etwas Einfaches, Schönes ergeben. Menschen aller Altersschichten, die sich ein Stück Freiheit gönnen, gemeinsam nass zu lachen und am Ende ein wenig näher zueinander gerückt sind.
Die Sonne stand wie ein dicker, warmer Herd am Himmel, und die Luft schmeckte nach heißem Asphalt und Zitroneneis. Am Neptunbrunnen plätscherte das Wasser fröhlich vor sich hin.
Die Menge vor dem Brunnen wurde lebendig, als hätten sich die Wassertropfen in die Herzen der Menschen gesenkt und dort wohlig einen Funken entfacht. Kinder sprangen auf und um die bereitgestellten Wasserstrahlen, die wie silberne Schlangen aus dem Brunnen kamen. Ihre Augen leuchteten, wenn ein Strahl eine unerwartete Richtung nahm oder ein kalter Schlauch ihnen über die Schulter fegte. Sie lachten so laut, dass Passanten länger schmunzelten, als es höflich war, und doch niemand den Spaß dämpfen wollte.
Neben ihnen standen Erwachsene, die sich aus dem Alltag gelöst hatten. Eine Mutter kicherte, als ihr Sohn ihr einen kräftigen Schwall gönnte und sie selbst mit einem vergnügten Grinsen zurückschlug. Ein Vater suchte sich einen sicheren Platz hinter einem Jungen, der die Wasserfontänen mit der Ernsthaftigkeit eines Entdeckers untersuchte, und gemeinsam liehen sie dem Moment eine kleine, verrückte Echtheit. Überall roch es nach Chlor, nassem Gras und Sonnencreme, und die Hitze schmolz langsam in Gelassenheit.
Zwischendurch schoben sich Schatten von den Bäumen herüber, und das Spiel bekam eine neue Wärme: Die Sonne war immer noch da, aber die Herzen wurden kühler durch das Planschen. Man half einander, trocknete sich notfalls mit Taschentüchern ab oder entdeckte, dass eine nasse Schulter oft der erste Schritt zu einem freundlichen Umarmungsmoment war. Der Brunnen kassierte keinen Sieg, sondern ein stilles Abkommen. Heute zählt der Spaß, heute zählt das Lachen, heute zählt die Gemeinschaft.
Als die letzten Tropfen ihren Weg nach unten fanden und die Luft plötzlich frischer schmeckte, standen alle noch da, ein wenig verknittert, aber glücklich. Vielleicht war es der Hitze geschuldet, vielleicht die Leichtigkeit des Zusammenkommens, doch am Neptunbrunnen hatte sich etwas Einfaches, Schönes ergeben. Menschen aller Altersschichten, die sich ein Stück Freiheit gönnen, gemeinsam nass zu lachen und am Ende ein wenig näher zueinander gerückt sind.