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Die Schneekönigin (Originaltitel: russisch Снежная королева, Sneschnaja korolewa) ist ein sowjetischer Märchenfilm[2] von Gennadi Kasanski aus dem Jahr 1967, der auf dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen beruht.
Handlung
Die Großmutter der Ziehgeschwister Kai und Gerda bekommt an einem Winterabend Besuch von einem unfreundlichen Fremden, einem reichen Kommerzienrat, der unbedingt ihre Rosen haben will, um sie teuer weiterzuverkaufen. Die Großmutter weigert sich jedoch vehement, da die Blumen ein Geschenk ihres Untermieters sind, eines Märchenerzählers, und man Geschenke nicht verkaufen dürfe. Der Fremde kündigt an, sich dafür zu rächen und bei seiner Königin, der Schneekönigin, zu beschweren. Diese erscheint kurz darauf und will Kai mitnehmen; sie bietet dem Jungen dafür ein Leben in ewigem Wohlstand. Als Kai sich weigert, gibt die Schneekönigin ihm zum Abschied einen Kuss, wodurch sich das Herz des Jungen in einen Eisklumpen verwandelt.
Nur wenig später hängt sich Kai mit seinem Schlitten an den Pferdeschlitten der Schneekönigin und wird entführt. Als er im Frühjahr noch immer nicht zurückgekehrt ist, macht sich Gerda auf die Suche nach ihrem Bruder. Dabei begegnen ihr der Rabe Karl und dessen Freundin, die Krähe Klara. Die beiden erzählen ihr, dass Kai möglicherweise der Bräutigam der Prinzessin Elsa geworden sei, und bringen Gerda zum Schloss. Bei dem Prinzen handelt es sich jedoch nicht um Kai, sondern einen jungen Mann namens Klaus. Er und Elsa haben durch die geschwätzige Elster, eine Verwandte von Karl und Klara, jedoch schon von Gerda und Kai gehört und stellen dem Mädchen eine goldene Kutsche zur Verfügung, damit Gerda sicher zum Palast der Schneekönigin gelangen kann, um Kai zu retten. Als Elsas eigentlich gutmütiger Vater, der König, Gerda auf Druck des Kommerzienrates einkerkern will, kommt ihr der Märchenerzähler zu Hilfe und duelliert sich mit dem Kommerzienrat. Mit Hilfe von Klaus und Elsa können die beiden schließlich entkommen.