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Oi! Warning ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 2000, der beschreibt, wie sich ein Jugendlicher charakterlich bis zur Selbstaufgabe deformiert, um in der Skinhead/Oi!-Szene Zugang und Anerkennung zu finden. Er entstand unter der Regie und nach dem Drehbuch der Zwillingsbrüder Dominik und Benjamin Reding. Die Reding-Brüder sind auch die Produzenten des Films. Der Kinofilm Oi! Warning ist der erste Teil einer von den Brüdern Reding auf drei Filme angelegten „Deutschland-Trilogie“. 2007 veröffentlichten sie als zweiten Teil den Kinofilm Für den unbekannten Hund.
Handlung
Im Zentrum von Oi! Warning steht der 17-jährige Janosch, der mit seiner Mutter am Bodensee lebt. Zu Beginn des Films reißt Janosch von zu Hause aus, um zu seinem langjährigen Freund Koma nach Dortmund zu fliehen. Koma, der sich inzwischen von einem harmlosen Rollerfahrer zu einem ebenso bekannten wie gefürchteten Skinhead und leidenschaftlichen Kickboxer gewandelt hat, nimmt Janosch bei sich auf. Durch ihn lernt Janosch die Oi-Skinhead-Szene kennen.
Unter dem Druck seiner Mutter besucht Janosch schließlich wieder die Schule. Dort freundet er sich mit Blanca an, die sich in ihn verliebt. Während eines Ausflugs zu einem Baggersee, an dem neben Janosch, Blanca und Koma auch Komas schwangere Freundin Sandra teilnimmt, beginnt Koma eine Schlägerei mit dem Punk Linus, in der er zu unterliegen droht. Janosch kommt dazu und schlägt den Punk nieder, der daraufhin ins Wasser fällt.
Kurze Zeit später wird ein von Koma mit Box-Pokalen und Oi-Skinhead-Plakaten eingerichteter privater Rückzugs-Raum in einem Steinbruch durch eine Explosion zerstört. Koma vermutet eine Racheaktion von Punks hinter dem Anschlag und gibt Janosch die Schuld für diese Eskalation, da er, Koma, den Punk „nur gestreichelt“ habe, bevor Janosch dazukam (Im Nachhinein stellt sich heraus, dass entweder Koma oder Janosch Linus, der zu ertrinken drohte, aus dem See gezogen hat). Koma nimmt Janosch das Versprechen ab, den Schuldigen „plattzumachen“. In Wahrheit ist aber Sandra für die Vernichtung seines Verstecks verantwortlich.