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Schneeweißchen und Rosenrot ist ein DEFA-Märchenfilm aus dem Jahr 1979, bei dem Siegfried Hartmann Regie führte. Der in den DEFA-Studios der DDR entstandene Film basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm.
Handlung
Die beiden jungen Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot leben gemeinsam mit ihrer Mutter am Rand eines Gebirgswaldes. Die Gegend ist fast menschenleer, weil im sogenannten Amalienstollen im Wald ein böser Berggeist haust. Er tötete einst den Vater der Schwestern und vertrieb alle Bergleute aus der Gegend. Nur Großvater Matthias und sein Enkel Klaus sind geblieben, um den Berggeist zu besiegen. Bisher konnte Matthias jedoch keine zwei Männer finden, die bereit gewesen wären, mit ihm in den Stollen zu steigen und den Berggeist zu bekämpfen.
Die Prinzen Michael und Andreas kommen während der Jagd am Stollen vorbei, können das verschlossene Tor jedoch nicht öffnen. Sie reiten weiter zum Markt, wo Schneeweißchen und Rosenrot Kinderspielzeug und Gewebtes zum Kauf anbieten. Beide Prinzen, die sich sofort in die Mädchen verlieben, stellen sich ihnen als Jäger vor und kaufen die gesamte Ware auf. Ein selbstgebautes Modell des Amalienstollens erregt zudem ihre Aufmerksamkeit. Klaus erzählt beiden vom Vorhaben des Großvaters, den Stollen mit zwei Männern zu begehen, und Michael und Andreas erklären sich dazu bereit. Beiden Mädchen gelingt es nicht, sie von ihrem Vorhaben abzubringen.