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Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist das erste Fahrzeug, das im Rahmen des Projekts Bottegafuoriserie entwickelt wurde. Die Hochleistungslimousine entstand in Kooperation mit dem italienischen Team für den Segelwettbewerb America’s Cup. Nur zehn Exemplare werden weitgehend in Handarbeit gefertigt, alle sind bereits verkauft.
Auf der traditionsreichen Teststrecke in Balocco durchlief die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa jetzt die abschließende Erprobung der Aerodynamik-Komponenten. Auf dem weitläufigen Gelände in der norditalienischen Ebene entwickelt Alfa Romeo seit 1962 neben Serienfahrzeugen auch Rennwagen unter anderem für die Formel 1 und die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).
Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa knüpft an diese Tradition an, allerdings mit den Methoden des 21. Jahrhunderts. So wurden die neuen Aerodynamik-Komponenten zunächst am Computer konstruiert. Der Praxistest in Balocco diente dazu, die Simulationsergebnisse mit den Messwerten auf der Rennstrecke und dem Eindruck der Entwicklungsfahrer abzugleichen. Ein Kamerateam hat die Techniker begleitet und die Erprobung in einem Video dokumentiert (Link).
Ein neu entwickeltes Aerodynamikpaket ist das technologische Highlight der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa. Zahlreiche Karosseriekomponenten aus Kohlefaser erzeugen mehr Abtrieb, ohne die Höchstgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Seitliche Leitprofile an der Frontschürze erhöhen den Anpressdruck auf der Vorderachse. Zwei zusätzliche Elemente am Unterboden beschleunigen die Luft unter dem Fahrzeug, während Seitenschweller aus Kohlefaser diesen Bereich nach außen abdichten. Durch dieses im Rennsport als Ground Effect bezeichnete Phänomen wird das Fahrzeug förmlich auf die Straße gesaugt. Am Heck verbessert ein aufwändig gestalteter Flügel die Luftführung. Das durch das neue Aerodynamik-Kit erreichte Ergebnis ist beeindruckend: Bei 300 km/h erzeugen die Komponenten insgesamt rund 140 Kilogramm Abtrieb – etwa fünfmal so viel wie beim Serienmodell.
Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist das erste Fahrzeug, das im Rahmen des Projekts Bottegafuoriserie entwickelt wurde. Die Hochleistungslimousine entstand in Kooperation mit dem italienischen Team für den Segelwettbewerb America’s Cup. Nur zehn Exemplare werden weitgehend in Handarbeit gefertigt, alle sind bereits verkauft.
Auf der traditionsreichen Teststrecke in Balocco durchlief die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa jetzt die abschließende Erprobung der Aerodynamik-Komponenten. Auf dem weitläufigen Gelände in der norditalienischen Ebene entwickelt Alfa Romeo seit 1962 neben Serienfahrzeugen auch Rennwagen unter anderem für die Formel 1 und die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).
Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa knüpft an diese Tradition an, allerdings mit den Methoden des 21. Jahrhunderts. So wurden die neuen Aerodynamik-Komponenten zunächst am Computer konstruiert. Der Praxistest in Balocco diente dazu, die Simulationsergebnisse mit den Messwerten auf der Rennstrecke und dem Eindruck der Entwicklungsfahrer abzugleichen. Ein Kamerateam hat die Techniker begleitet und die Erprobung in einem Video dokumentiert (Link).
Ein neu entwickeltes Aerodynamikpaket ist das technologische Highlight der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa. Zahlreiche Karosseriekomponenten aus Kohlefaser erzeugen mehr Abtrieb, ohne die Höchstgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Seitliche Leitprofile an der Frontschürze erhöhen den Anpressdruck auf der Vorderachse. Zwei zusätzliche Elemente am Unterboden beschleunigen die Luft unter dem Fahrzeug, während Seitenschweller aus Kohlefaser diesen Bereich nach außen abdichten. Durch dieses im Rennsport als Ground Effect bezeichnete Phänomen wird das Fahrzeug förmlich auf die Straße gesaugt. Am Heck verbessert ein aufwändig gestalteter Flügel die Luftführung. Das durch das neue Aerodynamik-Kit erreichte Ergebnis ist beeindruckend: Bei 300 km/h erzeugen die Komponenten insgesamt rund 140 Kilogramm Abtrieb – etwa fünfmal so viel wie beim Serienmodell.