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Der Wachsblumenstrauß (Originaltitel: Murder at the Gallop) ist ein in Schwarzweiß gedrehter englischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1963, der lose auf dem Kriminalroman Der Wachsblumenstrauß (After the Funeral) von Agatha Christie basiert.
Handlung
Als sie Geld für einen guten Zweck sammeln wollen, kommen Miss Marple und der Bibliothekar Mr. Stringer beim Herrenhaus Hilfield Castle des schwerreichen Einsiedlers Mr. Enderby vorbei, nur um mitzuerleben, wie dieser die Treppe hinunterstürzt und verstirbt. Als Miss Marple sich daraufhin umsehen will, findet sie nur einen Lehmbrocken mit dem Abdruck eines Steigbügels vor sowie eine Katze, vor der – wie vor allen Katzen – Mr. Enderby, wie allseits bekannt war, eine Todesangst hatte. Sie vermutet, dass diese absichtlich dort platziert wurde und es sich dementsprechend um Mord handelt, doch der Arzt stellt einen natürlichen Tod fest, und so schenkt Inspektor Craddock ihren Vermutungen keinen Glauben.
Unterstützt durch Mr. Stringer nimmt Miss Marple daher selbst Ermittlungen auf und belauscht heimlich die Testamentseröffnung, bei der das große Erbe des alten Enderby von über 100.000 Pfund auf seine Erben aufgeteilt werden soll. Überraschend bestätigt dessen Schwester, Cora Lansquenet, ihren Verdacht, indem sie ebenfalls einen Mord an dem Erblasser vermutet. Als Miss Marple ihr wenig später einen Besuch abstatten will, kommt sie allerdings schon zu spät und findet sie tot vor, erstochen mit einer Hutnadel durch die Rückenlehne ihres Stuhls.
Diesmal war es einwandfrei Mord, sodass auch Inspektor Craddock beginnt, Nachforschungen anzustellen, nicht ohne sich über Miss Marples Einmischung zu ärgern. Eine Familienzusammenkunft im Reiterhotel Gallop, das einem der Erben gehört, stellt sich als ideale Gelegenheit heraus, um die Verdächtigen festzusetzen und zu befragen. Auch Miss Marple, die als exzellente Reiterin und Eigentümerin eines seltenen Broadbeech-Damensattels von 1885 ein perfektes Alibi hat, quartiert sich ein und wird sogar vom Eigentümer Hector Enderby auf einen Reitausflug eingeladen. Immer wieder versucht sie, den gefundenen Lehmbrocken mit den Stiefeln der Verdächtigen abzugleichen, um herauszufinden, wer kurz vor dem Tod des alten Enderby noch bei diesem war. Als sie ein Gespräch der Erben belauschen kann, findet sie heraus, dass diese sich um ein potenziell wertvolles Gemälde aus dem Nachlass des Toten streiten und jeder dem anderen die Morde zutraut. Daher schrecken sie auch nicht davor zurück, die Gesellschafterin Lansquenets, Miss Milchrest, zu bedrängen, da sie sie bezichtigen, von ihrer Herrin die Identität des Mörders erfahren zu haben, was diese bestreitet. Miss