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Das Zaubermännchen (Alternativtitel: Rumpelstilzchen oder Das Zaubermännchen)[1] ist ein DEFA-Märchenfilm aus dem Jahr 1960 mit Siegfried Seibt in der Titelrolle, bei dem Christoph Engel und Erwin Anders gemeinsam Regie führten. Der in den DEFA-Studios der DDR entstandene Film ist eine Adaption des Grimm’schen Märchens Rumpelstilzchen nach der Inszenierung des Hans Otto Theaters Potsdam.
Handlung
Der Müllersbursche Hans arbeitet bei Müller Kunz. Er hat Ärger mit den Bauern, weil Hans nicht genug Mehl liefern kann, obwohl er von früh bis abends arbeitet. Doch Müller Kunz verbringt den Tag lieber mit Prahlen und Faulenzen, statt ihm zu helfen. Weil Müller Kunz von den Bauern daher kein Geld bekommt und so die Abgaben an den König nicht mehr bezahlen kann, erzählt er dem Schatzmeister des Königs, dass seine Tochter Marie aus Stroh Gold spinnen kann.
Marie reagiert entsetzt, als sie von den Prahlereien ihres Vaters erfährt. Der König ordnet an, dass die Müllerstochter ihre Fähigkeit, Stroh zu Gold zu spinnen, unter Beweis stellen soll. Im Falle des Scheiterns soll sie ins Gefängnis geworfen und dem Müller seine Mühle weggenommen werden.
Als Marie sich im Palast des Königs ans Werk machen soll, erscheint ihr ein Männchen und bietet ihr seine Hilfe an; als Gegenleistung schenkt sie ihm ihre Halskette. Als Marie in der folgenden Nacht noch mehr Stroh zu Gold spinnen soll, erscheint ihr das Männchen erneut. Diesmal erhält es als Gegenleistung Maries Ring.