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Über dem Jenseits (Originaltitel: …E tu vivrai nel terrore! L'aldilà), auch bekannt unter dem Titel Die Geisterstadt der Zombies, ist ein Horrorfilm mit Splatter-Elementen von Lucio Fulci aus dem Jahre 1981. Die Beschlagnahmung des Films in Deutschland wurde im Oktober 2024 nach 38 Jahren aufgehoben.[1]
Handlung
Eine Gruppe von Männern dringt in ein Hotel in Louisiana ein und schlägt den Maler Schweick, der gerade noch an einem Bild gearbeitet hat, blutig und kreuzigt diesen schließlich an einer Wand im Keller des Gebäudes. Danach wird er mit ungelöschtem Kalk überschüttet. An der Wand sieht man ein Zeichen, ein Kreuz mit einer Schleife. Eine Frau im Haus liest während dieser Handlungen aus dem Buch Eibon eine Art Prophezeiung vor.
54 Jahre später will Lisa, die das Haus geerbt hat, es renovieren und zukünftig wieder als Hotel nutzen. Als sie gerade mit Martin ins Haus geht, fällt ein Maler vom Gerüst, den aus einem Fenster ein Gesicht mit zwei weißen Augen angeschaut hat. Sie rufen einen Arzt und Martin entdeckt ein Bild. Als er dieses von Spinnenweben befreien will, fängt die Gästeglocke an zu klingen, sie wurde in Zimmer 36 betätigt.
Beim Betreten des Hauses untersucht ein Klempner das überflutete Untergeschoss. Ein Schnitt in die Wand lässt einen Wasserstrahl ergießen und gibt ein mit Bändern geschmücktes Kreuz im angrenzenden Raum frei. Nachdem er die Öffnung passiert hat, zerfällt ein Teil der Wand. Als er versucht, in die dahinterliegende Dunkelheit zu spähen, taucht eine Hand aus dem Nichts auf und tötet ihn.
Lisa fährt derweil in die Stadt. Auf dem Weg dorthin wird sie von einer blinden Frau mit Hund aufgehalten, die in der Mitte der Fahrbahn steht. Sie stellt sich als Emily vor und rät Lisa, das Hotel wieder aufzugeben. In der Zwischenzeit hat Martha, eine Angestellte Lisas, die Leiche von dem Klempner Joe entdeckt, daneben noch einen schon länger toten Menschen. Beide Leichen werden in das Labor des Krankenhauses gebracht. Die Frau des Klempners betritt das Labor mit den Toten, während die Tochter draußen wartet. Letztere hört Schreie und sieht ihre Mutter am Boden liegen, wie sie mit Schwefelsäure übergossen wird. Als sie weglaufen will, erwarten sie an der Tür weitere Untote.
Als Lisa von einem Treffen nach Hause kommt, wird sie bereits von Emily erwartet. Sie fragt sie, warum sie ihren Rat nicht befolgt hat und erzählt ihr dann, dass das Haus auf einem der sieben Tore des Schreckens gebaut wurde. Emily meint, dass sie nicht allein im Haus sind, als sie das Bild des Malers betastet, klingelt die Zimmerglocke aus Raum 36. Sie erzählt, dass dies der Raum des gekreuzigten Malers war. Als sie dann die Hände vom Bild nimmt, sind sie blutig, woraufhin sie aus dem Haus flüchtet.