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Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs (Alternativtitel: Märchen vom Sonnenkönig; Originaltitel: Plavčík a Vratko) ist ein tschechoslowakischer Märchenfilm aus dem Jahr 1982. Er ist die Verfilmung eines slowakischen Märchens, das auf Motiven von Der Teufel mit den drei goldenen Haaren beruht.[1] Als Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs findet es sich auch in der Sammlung Zigeunermärchen aus aller Welt von Heinz Mode und Milena Hübschmannová als Märchen Nr. 14.[2]
Handlung
Sich auf einer Treibjagd befindend, stürzt König Svetoslav vom Pferd und verläuft sich in der Wildnis. Er findet eine kleine Köhlerhütte und bittet den Köhler um Nachtstätte. Dieser gewährt ihm diese und erzählt, dass seine Frau in der Nacht einen Sohn geboren habe. Später beobachtet der König dann, wie dem Kind die Schicksalsgöttin erscheint und ihm vorhersagt, dass es einmal die Prinzessin heiraten werde, welche in der gleichen Nacht geboren wurde. Zurück im Schloss, fragt der düstere König seinen Astrologen „Schwarze Seele“ um Rat und lässt sich die Vorhersage bestätigen. Wütend darüber, dass ein Köhlersohn seinen Thron besteigen soll, befiehlt er dessen Ertränkung. Der Astrologe bringt es jedoch nicht übers Herz das Kind zu ermorden, also setzt er es stattdessen in einer kleinen Holztruhe auf dem Fluss aus, woraufhin sich die Sonne verdunkelt. Schreiend wird der Kleine von Müller und Müllerin gefunden, als Sohn angenommen und Schwemmling genannt. Die Jahre ziehen ins Land, die Prinzessin soll bald vermählt werden, da zieht der König wieder einmal auf eine Jagd hinaus. Er kommt zum Haus des Müllers, der ihm offenbart, dass sein Schwemmling zur selben Zeit vom Fluss geschenkt wurde, als der König die Prinzessin bekam. Ahnend, dass ihn sein Astrologe betrogen hatte, schickt er des Müllers Sohn mit einem Brief, in dem die Tötung des Boten befohlen wird, zur Königin ins Schloss. Unterwegs erscheint dem Schwemmling wieder die Schicksalsgöttin, welche schützend ihre Hand über ihn hält, indem sie den Brief zu seinen Gunsten verändert. Bei der Königin angekommen werden die Worte des Briefes augenblicklich in die Tat umgesetzt und Schwemmling wird mit Prinzessin Julienka vermählt. Die darauffolgende Hochzeitsfeier wird vom heimkehrenden König jäh unterbrochen. Erzürnt über den Betrug, verbietet er das Lachen im ganzen Reich. Den Astrologen will er umbringen, aber der schlägt ihm etwas anderes vor – zum König Wendling soll der Schwemmling gesandt werden, denn von dort sei noch nie ein Sterblicher zurückgekehrt. Der Jüngling wird sogleich damit beauftragt, drei goldene Haare des Wendlings zu beschaffen, um den Segen des Königs zu erlangen und macht sich zusammen mit einem Gefährten auf den Weg.