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Hat Donald Trump mit seinen politischen Einmischungen bei der WM den Fußball endgültig ruiniert? Peter Filzmaier analysiert.
Kapitel:
00:00 – Intro: Skandal um die WM 2026
01:25 – Begrüßung: Peter Filzmaier über die Politikanalyse im Fußball
01:55 – Wie politisch ist der Fußball wirklich?
02:25 – FIFA-Statuten vs. die Realität: Völkerverständigung oder Diktatoren-Arrangements? 03:26 – Die Rechtfertigung der FIFA und der Tabubruch durch Donald Trump
04:46 – Intervention oder Druck? Das "Geschmäckle" der Entscheidung
06:03 – Die Reaktion des US-Trainers und die Vorbildwirkung
07:14 – Ein Präzedenzfall für die Zukunft des Fußballs?
08:41 – Der Fall Ronaldo und historische Vergleiche (Garrincha 1962)
10:25 – Gibt es einen "Starbonus" bei Schiedsrichterentscheidungen?
11:32 – FIFA und Gastgeberländer: Ein Pakt aus Eigeninteresse?
13:25 – Das Negativimage der FIFA unter Gianni Infantino
14:36 – Die Verbindung zwischen Infantino, Trump und der Korruptionsgeschichte
16:58 – Hat die UEFA die Macht, einen Wandel herbeizuführen?
18:36 – Ist Gianni Infantino überhaupt abwählbar?
20:03 – Eine aufgeheizte WM: Schiedsrichter-Ausschlüsse und Drohungen
22:03 – Fankultur und die Qual der Wahl: Boykott oder kritisches Zuschauen?
24:15 – Wer wird Weltmeister? Filzmaiers Herz für Spanien
26:33 – Outro und Abo-Aufruf
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat ihren bislang größten Skandal. Denn eigentlich hätte der US-Offensivspieler Folarin Balogun gestern gegen Belgien gar nicht spielen dürfen. Er hat im vorangegangenen Spiel eine Rote Karte kassiert. Doch ein Anruf vom US-Präsidenten Trump beim Fifa-Chef und plötzlich entscheidet sich ein eigentlich unabhängiges Gremium um und lässt seine Teilnahme zu. Ein Tabubruch, wie nicht wenige sagen. Ein US-Präsident, der für sein Gastgeberland interveniert, das gabs wirklich noch nie. Gestern warfen die Belgier die Amerikaner dann aus dem Turnier. Balogun steht am Platz und kann auch nichts mehr machen. Hat die Fifa damit endgültig eine Grenze überschritten, und wie hinüber ist der internationale Fußball. Das besprechen wir heute mit dem Politikwissenschafter Peter Filzmaier.
Foto: Imago, Regine Hendrich
Hat Donald Trump mit seinen politischen Einmischungen bei der WM den Fußball endgültig ruiniert? Peter Filzmaier analysiert.
Kapitel:
00:00 – Intro: Skandal um die WM 2026
01:25 – Begrüßung: Peter Filzmaier über die Politikanalyse im Fußball
01:55 – Wie politisch ist der Fußball wirklich?
02:25 – FIFA-Statuten vs. die Realität: Völkerverständigung oder Diktatoren-Arrangements? 03:26 – Die Rechtfertigung der FIFA und der Tabubruch durch Donald Trump
04:46 – Intervention oder Druck? Das "Geschmäckle" der Entscheidung
06:03 – Die Reaktion des US-Trainers und die Vorbildwirkung
07:14 – Ein Präzedenzfall für die Zukunft des Fußballs?
08:41 – Der Fall Ronaldo und historische Vergleiche (Garrincha 1962)
10:25 – Gibt es einen "Starbonus" bei Schiedsrichterentscheidungen?
11:32 – FIFA und Gastgeberländer: Ein Pakt aus Eigeninteresse?
13:25 – Das Negativimage der FIFA unter Gianni Infantino
14:36 – Die Verbindung zwischen Infantino, Trump und der Korruptionsgeschichte
16:58 – Hat die UEFA die Macht, einen Wandel herbeizuführen?
18:36 – Ist Gianni Infantino überhaupt abwählbar?
20:03 – Eine aufgeheizte WM: Schiedsrichter-Ausschlüsse und Drohungen
22:03 – Fankultur und die Qual der Wahl: Boykott oder kritisches Zuschauen?
24:15 – Wer wird Weltmeister? Filzmaiers Herz für Spanien
26:33 – Outro und Abo-Aufruf
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat ihren bislang größten Skandal. Denn eigentlich hätte der US-Offensivspieler Folarin Balogun gestern gegen Belgien gar nicht spielen dürfen. Er hat im vorangegangenen Spiel eine Rote Karte kassiert. Doch ein Anruf vom US-Präsidenten Trump beim Fifa-Chef und plötzlich entscheidet sich ein eigentlich unabhängiges Gremium um und lässt seine Teilnahme zu. Ein Tabubruch, wie nicht wenige sagen. Ein US-Präsident, der für sein Gastgeberland interveniert, das gabs wirklich noch nie. Gestern warfen die Belgier die Amerikaner dann aus dem Turnier. Balogun steht am Platz und kann auch nichts mehr machen. Hat die Fifa damit endgültig eine Grenze überschritten, und wie hinüber ist der internationale Fußball. Das besprechen wir heute mit dem Politikwissenschafter Peter Filzmaier.
Foto: Imago, Regine Hendrich