Das nördliche Grab der Lübbensteine hat die Jahrtausende erstaunlich gut überdauert. Fünf mächtige Decksteine ruhen auf den Trägersteinen der rechteckigen Grabkammer, die etwa sieben Meter lang, aber nur wenig mehr als einen Meter hoch ist.
An der Ostseite führte einst ein schmaler Gang ins Innere der Kammer. Zwei seiner Seitensteine sind bis heute erhalten. Ein bei Ausgrabungen entdeckter Schwellenstein am Eingang ist dagegen inzwischen spurlos verschwunden.
Ein steinernes Zeugnis aus längst vergangener Zeit, das noch immer viele Geheimnisse in sich trägt.