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Die Theaterwelt trauert um Vera Borek. Die gefeierte Schauspielerin ist am Samstagabend nach einem kurzen Spitalsaufenthalt in Wien im Alter von 85 Jahren verstorben. Geboren 1940 in Breslau, prägte Borek über Jahrzehnte die Bühnenlandschaft, insbesondere am Wiener Volkstheater.
Ihr Engagement am Volkstheater begann 1976 und währte fast drei Jahrzehnte, was ihre bemerkenswerte Beständigkeit und tiefe Verbindung zu diesem Haus und seinem Publikum unterstreicht. Ihre Rollen zeichneten sich durch eine unsentimentale Härte aus, die dennoch Wärme ausstrahlte. Unvergessen bleiben ihre Darstellungen wie die Jenny in Brechts "Dreigroschenoper" oder die Mutter in der österreichischen Erstaufführung von "Alles über meine Mutter".
Neben ihrer herausragenden Arbeit auf der Bühne war Vera Borek auch im Film und Fernsehen präsent, unter anderem im Mehrteiler "Holocaust" und in Maximilian Schells Verfilmung von Horvaths "Geschichten aus dem Wiener Wald". Ihre Stimme wurde 2017 mit dem ORF-Hörspielpreis als Schauspielerin des Jahres gewürdigt, eine Ehre, die ihre Vielseitigkeit und ihr künstlerisches Können erneut unterstrich.
Vergessen werden darf auch nicht die öffentliche Wahrnehmung ihrer Ehe mit Helmut Qualtinger, die oft ihre eigene künstlerische Leistung überschattete, ihr aber nie gerecht wurde. Wien ehrte sie 2010 mit dem goldenen Verdienstzeichen. Vera Borek hinterlässt ein bleibendes Erbe als Schauspielerin, die durch Authentizität und künstlerische Integrität überzeugte und gerade deshalb tiefen Eindruck hinterließ.
#VeraBorek #Schauspielerin #Volkstheater #Nachruf
Die Theaterwelt trauert um Vera Borek. Die gefeierte Schauspielerin ist am Samstagabend nach einem kurzen Spitalsaufenthalt in Wien im Alter von 85 Jahren verstorben. Geboren 1940 in Breslau, prägte Borek über Jahrzehnte die Bühnenlandschaft, insbesondere am Wiener Volkstheater.
Ihr Engagement am Volkstheater begann 1976 und währte fast drei Jahrzehnte, was ihre bemerkenswerte Beständigkeit und tiefe Verbindung zu diesem Haus und seinem Publikum unterstreicht. Ihre Rollen zeichneten sich durch eine unsentimentale Härte aus, die dennoch Wärme ausstrahlte. Unvergessen bleiben ihre Darstellungen wie die Jenny in Brechts "Dreigroschenoper" oder die Mutter in der österreichischen Erstaufführung von "Alles über meine Mutter".
Neben ihrer herausragenden Arbeit auf der Bühne war Vera Borek auch im Film und Fernsehen präsent, unter anderem im Mehrteiler "Holocaust" und in Maximilian Schells Verfilmung von Horvaths "Geschichten aus dem Wiener Wald". Ihre Stimme wurde 2017 mit dem ORF-Hörspielpreis als Schauspielerin des Jahres gewürdigt, eine Ehre, die ihre Vielseitigkeit und ihr künstlerisches Können erneut unterstrich.
Vergessen werden darf auch nicht die öffentliche Wahrnehmung ihrer Ehe mit Helmut Qualtinger, die oft ihre eigene künstlerische Leistung überschattete, ihr aber nie gerecht wurde. Wien ehrte sie 2010 mit dem goldenen Verdienstzeichen. Vera Borek hinterlässt ein bleibendes Erbe als Schauspielerin, die durch Authentizität und künstlerische Integrität überzeugte und gerade deshalb tiefen Eindruck hinterließ.
#VeraBorek #Schauspielerin #Volkstheater #Nachruf