Der Transport (1961) ist ein deutsches Kriegsdrama unter der Regie von Jürgen Roland (mit anfänglicher Beteiligung von Herbert Viktor). Der Schwarz-Weiß-Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Altendorf aus dem Jahr 1959.
Handlung (kurz gefasst, spoilerarm)
März 1945, kurz vor Kriegsende: Der unsichere, sehbehinderte Reserveleutnant Felix Bleck (ein eher zaghafter und zunächst gleichgültiger Offizier) erhält den Befehl, einen Transport von etwa 40 Häftlingen (meist Wehrmachts-Strafgefangene) per Bahn zur Westfront zu führen. Dort sollen sie in einem Straf-Bataillon praktisch verheizt werden.
Auf der chaotischen Zugfahrt durch das zusammenbrechende Deutschland erkennt Bleck die Sinnlosigkeit und Unmenschlichkeit des Auftrags. Er gerät in einen inneren Konflikt und trifft schließlich eine folgenschwere Entscheidung – gegen die Gestapo und den fanatischen Befehlsapparat. Der Film zeigt eine Mischung aus Kriegsalltag, moralischem Erwachen, Flucht-Elementen und menschlichen Dramen.
Der Film gilt als realistische und darstellerisch starke Romanverfilmung, die über dem damaligen deutschen Durchschnitt lag. Er ist relativ gewaltarm, konzentriert sich stattdessen auf Charakterentwicklung und Gewissensfragen.
Wichtige Darsteller (Besetzung)
• Hannes Messemer → Leutnant Felix Bleck (Hauptrolle)
• Armin Dahlen → Feldwebel Steinlein
• Peter Herzog → Unteroffizier Brix
• Inge Langen → Helga Burghardt
• Eva Katharina Schultz
• Helmo Kindermann
• Kurd Pieritz
• Leo Lieber
• Horst Naumann → Zobel
• Wolfgang Völz → Jansen (u.a. weitere Nebenrollen wie Karl-Otto Alberty)
Laufzeit: ca. 92 Minuten Genre: Kriegsdrama / Antikriegsfilm