Am 15. Juni 2026 gab der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom (X) in einer öffentlichen Erklärung bekannt, dass das US-Justizministerium auf direkte Anweisung von Donald Trump eine Untersuchung gegen ihn und seine Frau eingeleitet hat.
Die Kernpunkte seiner Aussage:
Politische Motivation: Newsom sieht in den Ermittlungen einen Versuch der Trump-Administration, ihn einzuschüchtern, da er als potenzieller demokratischer Präsidentschaftskandidat für 2028 gilt.
Vorwürfe der "Jagd": Er erklärte, dass Bundesagenten in den letzten Tagen Freunde und ehemalige Mitarbeiter kontaktiert hätten, um Unterlagen anzufordern, ohne dass ein konkretes Verbrechen vorliege. Er bezeichnete das Vorgehen als „Fishing Expedition“.
Fehlende Unabhängigkeit: Newsom betonte, dass niemand ohne direkte Anweisung von Donald Trump ermittelt werde, da das Justizministerium unter der aktuellen Administration nicht unabhängig agiere.
Solidarität: Newsom betonte, er sei „stolz“ darauf, auf der sogenannten „Feindesliste“ des Präsidenten zu stehen, und kündigte an, gegen das seiner Meinung nach korrupte Vorgehen der Regierung anzukämpfen.
Schutz der Familie: Er forderte die Regierung auf, seine Frau aus den persönlichen „Vendettas“ herauszuhalten.
Hintergrund:
Berichten zufolge laufen in Kalifornien bereits seit etwa einem Jahr zwei föderale Ermittlungen, die ursprünglich durch Whistleblower angestoßen wurden. Diese beziehen sich unter anderem auf die steuerlichen Angelegenheiten seiner Frau sowie auf eine Korruptionsaffäre um seinen ehemaligen Stabschef, Dana Williamson. Die Regierung in Washington und das FBI haben sich offiziell nicht zu dem laufenden Fall geäußert.
Quelle: Governor Gavin Newsom (X)
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